Das perfekte 3D-Kino für zu Hause

Worauf es beim 3D-Kino für zu Hause ankommt. Neben dem TV Gerät ist auch die richtige 3D Brille entscheidend.

3D Brille

Das perfekte 3D-Kino für zu Hause:

3D Filme gibt es mittlerweile seit fast 100 Jahren aber erst in den letzten Zehn schaffte es die Technologie bis ins heimische Wohnzimmer. Immer mehr Heimkinos werden mit 3D-fähigen Fernsehgeräten ausgestattet und ein LED TV Test hilft, den Überblick zu behalten. Auch die eigenen Vorlieben sollte man kennen und bei der Wahl der Technologie nicht zuletzt an die 3D Brillen denken.

Die richtige Brille: Shutter gegen Polarisation

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Arten von 3D Brillen und je nach Fernseher kommt eine aktive Shutterbrille oder eine passive Polarisationsbrille zum Einsatz. Der 3D Effekt einer Polarisationsbrille wird mit Hilfe von unterschiedlich polarisiertem Licht geschaffen. Die gefärbten Folien lassen jeweils nur ein Bild für das rechte und linke Auge zu. Wenn man ohne Brille auf einen solchen Fernseher sieht, erkennt man, dass alle Gegenstände leicht versetzt und in einer anderen Farbe noch einmal auftauchen, die Brille führt die Bilder wieder zusammen und gibt dadurch räumliche Tiefe. Oftmals wird die Qualität als angenehmer empfunden als bei Shutterbrillen und das geringere Gewicht erhöht den Tragekomfort. Nachteil ist natürlich, dass die Bildpunkte halbiert werden, sobald ein Auge nur einen Bildteil sehen kann. In der Praxis jedoch fällt der Verlust oftmals gar nicht auf.

Bei einer Shutterbrille zeigt der Fernseher abwechselnd für jedes Auge ein Bild und synchron dazu wird ein Glas der Brille durchlässig, während das andere verdunkelt bleibt. Durch den so entstehenden schnellen Bildwechsel entsteht der Effekt von räumlicher Tiefe. Die Vorteile dieser Technik liegen auf der Hand. Jedes Auge bekommt das Fernsehbild in voller Auflösung und so wirken Bilder immer gestochen scharf und klar. Der schnelle Bildwechsel erweist sich jedoch gleichzeitig als der größte Minuspunkt der Technologie. Selbst wenn sich die Bilder auf dem linken und rechten Auge blitzschnell abwechseln, kommt es zu dem Gefühl, dass das Bild flackert. Neue Fernseher mit höheren Bildfrequenzen können den Effekt minimieren, aber über einen längeren Zeitraum wird er sich, wenn auch nur unterbewusst, einstellen. Darüber hinaus sind die aktiven Shutterbrillen in der Anschaffung relativ preisintensiv und schlagen je nach Modell, Größe und Gewicht mit 80 bis 100 Euro zu Buche.

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Fazit:

Bevor man sich für eine Technologie entscheidet sollte man am besten beide selbst vergleichen und herausfinden, welche besser zu den eigenen Wünschen passt. Man muss natürlich bedenken, dass es einen Unterschied macht, ob man eine Brille 2 Minuten im Geschäft aufsetzt oder lange Abende vor dem 3D Fernseher mit ihr genießen will, denn der Tragekomfort spielt eine entscheidende Rolle.

[Bild: 3D Brille von Thomas Morgenroth]

 

Habt ihr schon Erfahrung mit 3D? Berichtet uns doch wie ihr das 3D-Kino zu Hause eingerichtet habt…

 

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Über den Autor

techmediaz

1 Kommentar

  • Persönlich habe ich zum Glück keine Probleme mit den Shutterbrillen, ich kenne aber auch einige Menschen, die davon nach kurzer Zeit Augen bzw. Kopfschmerzen bekommen. Ansonsten bin ich ein absoluter Freund der Shutterbrillen, da ich das Bild als wesentlich realitischer empfinde, aber auch das wird ja kontrovers diskutiert. Bezüglich des Tragekomforts komme ich mit beiden Typen recht gut klar.

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