Big Data – wie wir riesige Datenmengen sinnvoll nutzen können

Die digitale Revolution bringt vor allem eines mit sich – riesige Datenmengen. Alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert. Doch können wir diese Datenmengen überhaupt sinnvoll nutzen? Und wenn ja wie?
In dem folgenden Artikel wird auf zwei der wichtigsten Bereiche für Big Data und deren Herausforderungen für die Gesellschaft und Unternehmen eingegangen.

Die Anwendungsbereiche von Big Data sind vielfältig. Ein wichtiges Beispiel ist der Gesundheitsbereich. Ganz nach dem Motto: „Krankheiten zu erkennen bevor diese überhaupt entstehen“. Trends wie Health-Tracking durch Wearables sollen Daten im Dienst der Gesundheit zur Verfügung stellen. Es ist abzuwarten ob diese Gadgets auch tatsächlich Wirkung zeigen sowie gesellschaftliche Akzeptanz dafür steigt. Aufgrund der rasanten technologischen Entwicklung und somit steigender Datenmengen wäre jedenfalls einiges möglich. In den nächsten Jahren könnte sich dieser Trend zu einer Art „personalisierter Medizin“ entwickeln. Aber auch in der Forschung von Krankheiten sind durch die Auswertung von gewaltigen Datenmengen wichtige Fortschritte zu erwarten.

Neben dem Gesundheitssektor profitieren bereits viele andere Branchen von großen Datenmengen, vor allem das produzierende Gewerbe. Durch die Industrie 4.0 entstehen immer mehr sogenannte Smart Factories, also voll automatisierte Fabriken, in denen alle Maschinen miteinander vernetzt sind und kommunizieren. Ziel ist es verfügbare Ressourcen möglichst effizient, sowie umweltfreundlich zu nutzen. Neben der Aufrüstung der Maschinen darf natürlich auch die Software wie z.B. die Vertriebssoftware nicht vergessen werden. Dieser starke Wandel stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Insbesondere in den Bereichen: Geschwindigkeit und Flexibilität in der Produktion sowie Kosten- und Preisdruck der Konkurrenz. Diese Anforderungen können durch eine effiziente ERP Industrie Software bewerkstelligt werden. Unternehmenserfolg kann dann entstehen, wenn die Informationen, die im Unternehmen verteilt sind, verknüpft und allen Mitarbeitern bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden.

Pendant Apps
*In Eigene Sache

Durch das Internet der Dinge und Industrie 4.0 wird Big Data auch in den nächsten Jahren von großer Bedeutung sein. Der Erfolg von Unternehmen wird dadurch geprägt werden wie effizient diese Daten auswerten können. Es stellt sich jedoch die Frage bis zu welchen Grad die Auswertung dieser Datenmengen wirklich sinnvoll ist. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg von finanziellen Unternehmen muss vor allem auf Konsumenten und deren Privatsphäre geachtet werden.

Über den Autor

Roland Reiter

6 Kommentare

  • Hi,
    schöner Artikel. Wenn man die riesigen Datenmengen im Gesundheitsbereich sinnvoll einsetzt, können sie ganz bestimmt sehr helfen. Womöglich kann man so Puzzle Stücke zueinander fügen, die man sonst nicht gefunden hätte.

  • Das Thema ist zwar ein Risiko für die Privatsphäre aber ich denke irgendwann wird es wohl einfach akzeptiert werden, denn groß wehren kann man sich wohl kaum. Vor allem im Bereich Gesundheit ist es interessant. Mit Sicherheit werden bald auch dort viele relevante Daten gesammelt, ausgewertet und evtl verwendet um den Kassenbeitrag neu zu bestimmen – je nach Lebensweise.

  • hallo an alle,

    sehr spannendes thema.
    die digitalsierung ganzer märkte wird immer intensiver, sodass man wirklich den richtigen moment erkennen muss um auf den zug aufzuspringen.
    gerade in zeiten wo die virtuelle realität immer mehr zu zuge kommt und den endkunden langsam näher gebracht wird.

  • Das Internet ist Fluch und Segen zugleich, dieser Artikel zeigt den Segen, den die immensen Datenmengen mit sich bringen könnten, wenn man den richtigen Ansatz finden würde.

  • Big Data, Industrie 4.0 oder wie auch immer ist nur die logische Weiterentwicklung des digitalen Datenverkehrs. Wohin die digitale Revolution uns führen wird, ist nur schwer abzusehen. Wenn man allerdings Themen wie Health-Tracking et al. betrachtet, wäre die logische Fortsetzung der „gläserne Mensch“. Wobei wir uns dieser Entwicklung ja mehr oder weniger freiwillig preis geben. Der Begriff Industrie 4.0 steht ja für die (voll)vernetzte Fabrik, in welcher Maschinen und Werkstücke permanent Informationen austauschen. Wobei von dieser Entwicklung eher die größeren Unternehmen profitieren dürften, zumindest kurz- bis mittelfristig. Für KMUs sind die Kosten vermutlich noch zu hoch. Es wird aber auch interessant zu beobachten sein, welche Risiken sich hinter dem Begriff verstecken werden: Stichwort Datensicherheit. Möglicherweise werden aber auch ganze Berufsfelder von dieser Digitalisierung bedroht. Jedenfalls spannende Fragen, die damit einhergehen!

  • Hallo Roland,

    vielen Dank für den interessanten Artikel! Wir leben auf jeden Fall in einer aufregenden Zeit und die möglichen beschriebenen Veränderungen augrund der riesen Datenmengen klingen sehr spannend!

    Hoffen wir mal, dass diese Datenmengen sinnvoll eingesetzt und zur Verbesserung unserer Welt genutzt werden und die Privatsphäre der Konsumenten nicht auf der Strecke bleibt.

    Herzliche Grüße!

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