App Zugriffsrechte: Müssen Apps alles wissen?

Die meisten Smartphone-Nutzer kennen das ungute Gefühl beim Download einer neuen App: In der Regel sehen die Nutzungsbedingungen vor, dass die neue App auf das private Adressbuch und die Kamera zugreifen darf oder den aktuellen Standort abfragen kann. Wozu aber muss eine App wie beispielsweise „Angry Birds“ wissen, mit wem der Smartphone-Besitzer befreundet ist? „Beim Download aus dem App-Store von Google beispielsweise hat der Nutzer gar keine Möglichkeit, die Zugriffsrechte zu beschränken, wenn er die App nutzen möchte“, berichtet Technikjournalist Martin Schmidt. Mehr Schutz bieten Smartphone-Modelle mit einer erhöhten Datensicherheit.
App Zugriff

Nutzer kann App-Zugriffsmöglichkeiten individuell festlegen

Die Basis für eine erhöhte Datensicherheit schafft das jeweilige Betriebssystem. So kann man etwa mit dem Android-basierten System „Cyanogen OS“ Zugriffe von Apps auf die eigenen Daten und Funktionen des Smartphones besser kontrollieren. Die englische Smartphone-Marke Wileyfox setzt mit ihren „Spark“-Modellen auf dieses Betriebssystem. Der entscheidende Vorteil: Bei jeder einzelnen App kann der Nutzer einstellen, auf welche Daten das jeweilige Programm zugreifen darf – für mehr Schutz der Privatsphäre. So lässt sich das Lieblingsspiel nutzen, ohne dass das Programm womöglich die Telefon- oder SMS-Daten erhält. Zugleich bieten die Smartphones den Zugang zur gesamten Android-Welt, inklusive Zugriff auf Google Play. Wer bereits ein Android-Handy besitzt, muss sich somit auch in Sachen Bedienung nicht umstellen.

Sichere Geräte für Smartphone-Einsteiger und Kinder

Smartphones Datensicherheit

Pendant Apps
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Neben der erhöhten Datensicherheit punkten die Smartphones mit edlem Design, hochwertigen Technikkomponenten wie einem schnellen Quad-Core-Prozessor, dem HD-Display und der Möglichkeit, zwei SIM-Karten zu nutzen. Zudem lässt sich der leistungsstarke Akku bei Bedarf austauschen. Die Kamerafunktion ermöglicht Fotos in sehr guter Qualität. Wichtig ist vielen Usern beim Smartphone-Kauf vor allem ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Das günstigste „Spark“-Modell gibt es schon für 119,99 Euro. Mit dem Plus an Datensicherheit ist es besonders für Smartphone-Einsteiger sowie Eltern geeignet, die ihren Kindern ein sichereres Gerät mit guter Technik schenken möchten.

Tipps für mehr Smartphone-Datensicherheit

Schon einige einfache Kniffe helfen dabei, Daten auf dem Smartphone besser zu sichern. Hier die fünf besten Tipps:

– grundsätzlich einen Code zum Entsperren des Smartphones einrichten

– in den Einstellungen überprüfen, welche App Zugriff auf welche Daten hat

– auf Spezialmodelle wie etwa das „Wileyfox Spark“ mit erhöhter Datensicherheit achten

– regelmäßig eine Datensicherung vornehmen

– mit Datenfreigaben für Freunde und Bekannte zurückhaltend umgehen.

Mehr Informationen gibt es unter www.wileyfox.com/de.
Bilder: djd/Wileyfox Spark

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Über den Autor

Stephan

Hallo, ich bin der Stephan, freier Autor und Hobbyblogger. Ich Studiere und schreibe in meiner Freizeit gerne Artikel für Techmediaz.de oder You-Big-Blog.com. Du findest mich auf Google+, Twitter Liebe Grüße

8 Kommentare

  • Ich habe inzwischen kaum noch Apps auf meinem Smartphone, da ich es furchtbar finde für irgendwelche Spiele, die mir lediglich die Zeit vertreiben so viel offen legen zu müssen. Lieber würde ich für eine App etwas mehr bezahlen und dafür meine Privatsphäre schützen. Inzwischen sind wir sowieso schon alle viel zu gläsern, von Datenschutz kann inzwischen doch keine Rede mehr sein.
    VG sonja

  • Sehr guter Beitrag. Ich sehe das ganze Thema um Apps und Datensicherheit sehr kritisch. Da stehen den Anwendungen so oft alle Türen offen…

  • Ich war drauf und dran mir den FB Messanger aufs Phone zu laden. Als aber nach den Zugriffsrechten gefragt wurde und die Liste (Kammera, Freunde, Freunde meiner Freunde, Galerie usw.) kein Ende nahm, hab ich’s gelassen. Und siehe da – es geht tatsächlich auch ohne! :-)

  • Die User im Internet werden immer jünger und geben immer mehr private Daten zur Verfügung.
    Die meist sehr jungen Nutzer geben Ihre privaten Daten kostenlos Preis!
    Pokémon GO darf eine Liste anfertigen, auf der sich alle Log-ins befinden, die ihr auf dem Telefon benutzt. Habt ihr Konten durch heruntergeladene Apps erstellt, werden auch diese der Liste hinzugefügt. Zudem darf die App sogenannte Authentifizierungs-Token anfordern. Diese Token zeigen dem Server von Pokémon GO, dass es sich um einen bestimmten, berechtigten Nutzer handelt und stellt die Verbindung her.
    Außerdem kann der gesamte Google Account inkl. Gmail und Drive gescannt werden.

    Die jungen App nutzen ist das momentan leider egal…

    Denkt Ihr auch, dass es Fair ist, die ganzen Daten gegen eine Spielerlebnis einzufangen?

  • Es ist doch auch schon in Android M möglich, die Rechte selber festzulegen.
    Manche Anbieter bieten das auch schon für Android 5 an, so viel ich weiß.
    Also CM ist da nicht der einzige Anbieter.

  • Und noch ein Tipp für mehr Datensicherheit: Kopf einschalten, beim App laden!

    Wer vorher Bewertungen und Kommentare in den App-Stores ließt, kann sich viel Ärger und Frust ersparen. Meist wird dort schnell ersichtlich, wenn eine App nur Daten abgreift statt die gewünschte Funktion zu liefern.

  • Hallo Stephan,

    was ich mich schon seit längerem frage ist,
    wofür werden die ermittelten Daten verwendet,
    wenn beispielsweise die App Angry Birds auf mein
    Adressbuch und Kamera zugreifen kann,
    was bringt es jetzt den Herstellern von Angry Birds.
    Das einzige was Sinn machen würde ist, dass sie so ihre Zielgruppe besser bestimmen können.
    Aber es kann auch gut sein, dass die Kontaktdaten benötigt werden,
    um auf neue Apps der Hersteller aufmerksam zu machen.
    Ehrlich gesagt reicht da schon nur die Email-Adresse um per Newsletter Werbung für neue App
    zu machen.
    Es kommt mir ehrlich gesagt alles etwas Spanisch vor.

    LG Elias

  • Ich kannte das Cyanogen OS bis dato nicht. Sehr hilfreicher und interessanter Artikel. Ich finde es auch problematisch alles an Bedingungen akzeptieren zu müssen wenn man denn die App haben möchte. Das schafft weder Vertrauen, noch spricht es für den Hersteller.
    Ein „Spezialmodell“ würde ich mir dann aber jetzt nicht extra deswegen kaufen. Eine Übersicht vom Hersteller warum er welche Rechte benötigt wäre sicher vorteilhaft für die Transparenz.

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