Smart Home: Per Fernbedienung oder App

Das Licht von der Couch aus schalten und dimmen, die Rollläden vom Bett aus steuern und die Markise per Smartphone bedienen: Wer sein Zuhause zu einem intelligenten Smart Home weiterentwickeln möchte, muss dafür keine Wände aufreißen, Löcher bohren oder Kabel neu verlegen. „Moderne Funksysteme zum Nachrüsten steuern die gesamte Hausinstallation komfortabel per Fernbedienung oder App“, weiß Bauen-Wohnen-Fachautor Martin Schmidt.
App  Smartphone Tablet

Smart Home – Nachrüsten ohne Schmutz

Programme wie beispielsweise „Free-control“ von Kopp basieren auf Funksendern und -empfängern, die miteinander kommunizieren. Die Funkempfänger passen in nahezu jede übliche Wandschalterdose, es gibt jedoch auch komplette Lampenfassungen, die von unterschiedlich vielen Sendern angesteuert werden können. So kann man ganz ohne Aufwand neue Schalter auf Möbel, Wände oder Ablageflächen setzen beziehungsweise Licht, Rollladen und Co. per Fernbedienung regeln. Sender und Empfänger nehmen per Knopfdruck automatisch Kontakt miteinander auf. Mit einem sogenannten Gateway wird die Wohnung oder das Eigenheim zum echten Smart Home, denn die kleine Schaltzentrale ermöglicht es, Steckdosen, Schalter und andere Funk-Empfänger per App vom Smartphone oder Tablet zu steuern.

Flexibel einsetzbar

Dank des Einsatzes dieser modernen Funksysteme können Schalter jetzt genau dort platziert werden, wo sie auch tatsächlich benötigt werden. Per Fernbedienung können gerade Menschen mit eingeschränkter Bewegungsmöglichkeit vom Sessel aus dimmen, schalten und steuern. Dafür muss nicht die gesamte Elektroinstallation erneuert werden, denn Funk braucht keine Kabel. Schon anhand der Installation des batteriebetriebenen Systems lässt sich mit Hilfe einer LED-Signalleuchte am Empfänger erkennen, wie hoch die Qualität des erhaltenen Signals ist. So kann das Funknetzwerk sehr präzise eingerichtet werden. Über freies Feld hinweg funktioniert das beschriebene System bis zu 150 Meter weit.

Pendant Apps
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Die neue Generation der Funk-Sender

Funktionierende Kommunikation

Fortschrittliche Funksysteme zur Steuerung der Hausinstallation wie das Programm „Free-control“ von Kopp nutzen die zuverlässige Funkfrequenz 868 MHz, die unter Fachleuten als sehr störungssicher gilt. Die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger funktioniert auch über Räume, Etagen oder Gärten hinweg. Sender und Empfänger des Programms lassen sich nahezu unbegrenzt miteinander kombinieren. Unter www.kopp.eu findet man weitere Details.
Bilder: djd/Heinrich Kopp GmbH

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Über den Autor

Stephan

Hallo, ich bin der Stephan, freier Autor und Hobbyblogger. Ich Studiere und schreibe in meiner Freizeit gerne Artikel für Techmediaz.de oder You-Big-Blog.com. Du findest mich auf Google+, Twitter Liebe Grüße

6 Kommentare

  • Echt coole Sache. Ich bin gespannt, was da die kommenden Jahre noch so auf uns zu kommt. Leider machen sich solche Anschaffungen immer so stark im Geldbeutel bemerkbar. Gerade weil man Sie nicht unbedingt braucht :)

  • Cooler Beitrag! Immer wieder interessant zu sehen wie weit unsere Welt sich doch entwickelt.. Noch interessanter ist wie weit wir in 10,20 oder 50 Jahren sein werden! Danke für den Artikel!

  • Gerade jetzt, wo Apple auch noch eine eigene Homekit App angekündigt hat, wird das Thema immer interessanter.

  • Smart-Home ist was feines – wenn ich abends nach hause komme, geht das Licht an, wenn mein Handy morgens den Wecker startet, schaltet sich automatisch die 5.1 Anlage ein und spielt Musik ab und ich steuer das komplette System per Spracheingabe auf dem Handy – und das beste daran: ich hab für das komplette Paket knapp 100€ ausgegeben, inklusive zweier LED-Streifens von 10m Länge.
    Tüfteln macht vieles möglich. Ich nutze einen Raspberry Pi als FHEM Server (Heimautomatisierungs-Software) und hab mir einige Komponenten zusammengebastelt. Hauptsächlich Funk-Empfänger und Sender für elektrische Steckdosen und ein Infrarotsender für TV etc.
    Der Infrarot Empfang mach mir momentan noch etwas zu schaffen, da mein TV offenbar selbst IR emitiert, wenn helle Bilder zu sehen sind, dadurch kann ich mich nicht 100% auf den Sender verlassen.
    Die Idee war, dass sich automatisch alle Geräte ausschalten, sobald mein Handy nicht mehr im WLAN ist.
    Leider doch noch etwas störanfällig – aber ich tüftel weiter an Lösungen. Funk funktioniert dagegen hervorragend – meine Steckdosen schalten in der kompletten Wohnung (die zugegebenermaßen nicht wirklich groß ist). Das nächste „größere“ Thema bei der Anlage ist die Heizung – da macht mir eine Thermostat/Gasthermen Kombi einiges Kopfzerbrechen. Aber ohne Herausforderungen wäre es ja langweilig.

    Wer keine Angst vor Basteln hat und sich mal mit Linux beschäftigen will, dem kann ich so ein Projekt wärmstens ans Herz legen – alleine, um vor Freunden ein wenig Eindruck zu machen ;)

  • Ich habe bisher nur Kontakt mit LED-Lampen gehabt, die ich per Handy steuern kann. Das hat mich aber schon sehr begeistert und ich bin gespannt wo die Reise noch hin gehen mag :)

  • Einfach eine saugeile Sache, die sich in den nächsten Jahren immer weiter entwickeln wird. Das wird soweit gehen, dass man irgendwann alles mit dem Handy bedienen kann, was ja jetzt schon vereinzelt möglich ist.

    Sehr interessant auf jeden Fall!

    Grüße
    Harry

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